Back to Top

Autorin und Buchhändlerin

Im Schatten des Flieders

bilder flieder

 

Warum wird ein unbescholtener Bürger am Sonntag in seinem Garten erschlagen? Diese Frage stellen sich nicht nur die Berner Fahnder, sondern auch Robert Hofer, der Zeuge des Mordes war. Sein Interesse an der Lösung des Falls ist gross, denn bald merkt er, dass auch er zum Kreis der Verdächtigen gehört. Ein Krimi für Berner und Heimwehberner, für Katzenfreunde, Pollenallergiker, Grossväter und alle, die einfach gerne eine spannende Geschichte lesen.

 

2010 Im Schatten des Flieders : Kriminalroman. Gassmann, ISBN 978-3-906140-87-2

Bern - Länggasse - Heuschnupfen

Wieso schreibst du gerade Krimis?

Krimis waren lange kein Thema für mich. Ich las als Kind natürlich die "5 Freunde" Reihe von Enid Blyton und später viele der Sherlock Holmes Erzählungen. Aber erst als ich 1987 nach Abschluss der Lehre meine Stelle in der Taschenbuchabteilung der Buchhandlung Stauffacher in Bern antrat, wurden Kriminalromane ein zentrales Thema in meinem Leben.

Als ich anfing, wurden die Gebiete unter den Buchhändlerinnen neu verteilt. Als Neue durfte ich natürlich nicht wählen und bekam das, was übrigblieb: die Krimis.

Nun kann man ein Gebiet betreuen, in dem man die Lagerkontrolle macht, nachbestellt, einräumt, abstaubt und alphabetisiert. Wenn man es aber richtig machen will, dann liest man möglichst viele Bücher aus seinem Gebiet und kann die Kunden so besser beraten. Das tat ich und liess mich anfangs sogar von Kunden beraten, die mir gute Autoren vorschlugen und mit denen ich dann auch über das Gelesene diskutierte.

Als ich 1999 mit einem Stammkunden über einen Krimi, den wir beide gelesen hatten, redete und wir viel daran auszusetzen hatte, fragte ich mich plötzlich: "Könntest du es denn besser?" So entstand der Plan, selber einen Kriminalroman zu schreiben. "Gerechtigkeit für Veronika" erschien 2005 als Book on Demand, denn natürlich hatte ich keinen Verlag dafür gefunden. Dass sich das Buch bis heute verkauft, ist für mich immer noch ein kleines Wunder.

Viele Leser reagierten gut auf dieses Buch. Sie fragten mich, ob ein zweiter Band geplant sei und erkundigten sich besonders nach Herrn Hofer, den ich eigentlich nur als Nebenfigur gesehen hatte, der aber vielen Bernern sympathisch war. "Wie geht es weiter mit Herrn Hofer?", wurde ich immer wieder gefragt. Als Antwort auf diese Frage entstand "Im Schatten des Flieders", in dem Herr Hofer die Hauptrolle spielt.